Jeet Kune Do wurde 1963 von Bruce Lee zur Selbstverteidigung auf der Straße entwickelt. Dabei handelt es sich um keinen Kampfstil, sondern um eine Kampfkunst. Es setzt sich aus Elementen des Wing Chun, des Boxen und Fechtens zusammen. Im Jeet Kune Do gibt es keine festen Formen, Rituale oder akrobatische Bewegungen. Es setzt auf Einfachheit, Realismus, Direktheit, Spontanität und Flexibilität. Besonders die Individualität des Einzelnen wird dabei gefördert.
Zunächst lernt der Schüler die Philosophie und Grundtechniken im Jeet Kunde Do kennen. Auf dieses Wissen baut das weitere Training auf. Wichtig für das richtige Lernen im Jeet Kunde Do sind "die 3. Phasen des Lernens".
Diese 3 Phasen beinhalten das Training von verschiedenen Techniken in mehreren Distanzen:
Denn nur in einem realistischen Kampf kann und wird es nie nur eine Distanz geben, da ein Kampf immer dynamisch (in Bewegung) ist . So lernt der Schüler nach und nach seine eigene Reichweite einzuschätzen und kann seinen eigenen individuellen JKD-Stil dabei entwickeln.
Mir selbst wurde einst dazu gesagt: "Mein Jeet Kune Do, ist nicht dein Jeet Kune Do." Denn jeder Jeet Kune Do Praktizierende entwickelt früher oder später seine eigene Kampfkunst, wenn er sich an folgende 4 Grundprinzipien von Bruce Lee hält: